Jens Standke (*1982 in Georgsmarienhütte) lebt Berlin und arbeitet in Berlin und Köln. Von 2008‐2013 studierte er an der Kunsthochschule für Medien Köln „mediale Künste“ und erhielt 2013 das Diplom mit Auszeichnung.

 

Seine Projekte thematisieren meist ein mediales Paradox der Zeitwahrnehmung: In statischen und bewegten Bildern, als Skulpturen oder als Installationen wird das Verhältnis von Aufzeichnungsprozessen und deren Abbildungen befragt. Dabei sind die Arbeiten stark von einer Zeit‐Logik des Scannens beeinflusst. Die Arbeiten setzen an, wenn zeitliches Nacheinander zum räumlichen Nebeneinander verbildlicht wird.

 

Sein Diplom-Projekt Vinylaktiten/Vinylagmiten wurde mit dem Kölner Design Preis 2013 ausgezeichnet und im Museum für Angewandte Kunst (Köln) beim European Media Art Festival, beim Strom‐Festival (Köln), beim Festival Beyond‐3D im ZKM (Karlsruhe) oder beim Open Source Festival (Düsseldorf) präsentiert. Weitere Arbeiten wurden u.a. im Filmprogramm der Ars Electronica (Linz, AT) gezeigt oder im Fernsehen (bayernAlpha) ausgestrahlt.

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